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Arbeit-Wirtschaft-Technik

 

Arbeit-Wirtschaft-Technik

Im Fachbereich Arbeit Wirtschaft Technik wird ein breites Spektrum an Inhalten angeboten, um den technischen Schwerpunkt der Schule mit Leben zu füllen und jeden Schüler individuell nach seinen Interessen zu fordern und zu fördern.

 

5. - 7. Klasse

Von der 5. – 7. Klasse erhalten die Schüler und Schülerinnen eine handwerkliche Grundbildung. Dabei sollen sie 6 Bereiche durchlaufen:  

Holzbearbeitung: Die Schülerinnen und Schüler setzen sich mit Handwerkzeuge auseinander und können diese sicher benutzen. Sie erarbeiten in der Gruppe Regeln und erlernen altersgemäß die Sicherheitsbestimmungen in Werkräumen kennen. Sie erlernen zunächst am Werkstück „Schlange“ den Gebrauch von Raspel und Feile, Säge und Bohrwinde. Je nach Schnelligkeit und Können werden weitere handwerkliche Fähigkeiten durch Theorie und Praxis erlernt. Zudem wird der Aufbau, die Funktion und der sichere Umgang mit der Ständerbohrmaschine eingeübt. 

Metallbearbeitung: Die Schülerinnen und Schüler lernen den Werkstoff Metall kennen. Sie fertigen anhand eigener technischer Zeichnungen kleine Werkstücke (z.B. Schlüsselanhänger) an und erlernen dabei den Umgang mit dem Werkstoff Metall sowie die Nutzung der dazugehörigen Werkzeuge. 

Textil: Die Schülerinnen und Schüler lernen unterschiedliche Textilien kennen und unterscheiden die vielfältigen Naturfasern. Zunächst erlernen sie das Nähen von Hand und fertigen verschiedene Werkstücke an (z.B. Schlüsselanhänger, Handytasche, textiler Schmuck, kleine Tasche). 

Informatik: Im Fach Informatik setzen sich die Schülerinnen und Schüler mit der Hard- und Software, unter anderem mit MS Word, auseinander.. Auch der Umgang mit dem Urheberrecht im Internet wird eingeübt. 

Gießerei: Seit mehr als zehn Jahren existiert die schuleigene Gießerei, seit Gründung der IGS- Stöcken ist sie fester Bestandteil des Leitbildes unserer Schule. Sie bietet den Schülerinnen und Schülern einen einmaligen Einblick in die grundlegenden Techniken des Formens sowie in die unterschiedlichsten Arten von Formen, Modellen, Werkzeugen und Formmaterialien. Die schuleigene Gießerei stellt ihre Arbeitsweise auf Messen und Fachtagungen, wie der IdeenExpo in Hannover oder der GiFa (Gießereifachmesse) unter Mitarbeit der Schülerinnen und Schüler aus. 

Grundlagen der Elektrotechnik: Die Schülerinnen und Schüler lernen Grundbegriffe wie Spannung, Stromstärke, Widerstand sowie Formen der Energieumwandlung anhand eines einfachen Stromkreises kennen. Dabei werden die elektrischen Größen mit einem Messgerät überprüft und ggf. Fehler gesucht. 

Darüber hinaus setzen sie sich mit den Aufgaben und der Funktionsweise von elektrotechnischen Bauteilen auseinander. Führen mit den im Unterricht verwendeten Bauteilen Experimente durch und stellen unter Einsatz von Lötmaterialien und elektronischen Bauteilen ein informationsübertragendes System her. 

Hauswirtschaft: Zunächst sollen sich die Schülerinnen und Schüler in der Schulküche organisieren und Hygiene- und Sicherheitsregeln in der Küche lernen. Sie bereiten Mahlzeiten nach Rezepten zu und erlernen dabei den Umgang mit Messer, Schneebesen und sonstigem. Selbstverständlich gehört nach dem Verzehr auch das Abwaschen und die Mülltrennung zu den Aufgaben der Schülerinnen und Schüler.

 

8. – 10.  Klasse 

Ab der 8. Klasse werden ökonomische Grundlagen in folgenden Themenbereichen: Verbraucher und Erwerbstätige im Wirtschaftsgeschehen, ökonomisches und soziales Handeln in Unternehmen, die Aufgaben des Staates im Wirtschaftsprozess, ökonomisches Handeln regional, national und international sowie die Berufswahl. Alle Schülerinnen und Schüler durchlaufen zwei zweiwöchige Praktika. Ein fester Bestandteil ist auch der Besuch mehrerer Ausbildungsmessen. Im AWT Schaukasten finden sich immer aktuelle Angebote, wie beispielsweise Ausbildungsplatzangeboten.

 

Weitere Projekte

Schuleigene Gießerei

Die IGS Stöcken unterhält eine eigene Gießerei. Der Fachbereich AWT kooperiert eng mit Hüttenes Albertus, Chemische Werke GmbH. Hüttenes-Albertus ist der international führende Hersteller von chemischen Produkten für die Gießereiindustrie. Der Betrieb unterstützt die Schule bei der Ausstattung der Gießerei mit Werkzeugen und Material. Im Gegenzug hilft die IGS Stöcken bei der Umsetzung von Projekten mit Schülergruppen auf der IdeenEXPO in Hannover und bei anderen Anlässen. Die eingesetzten Schülerinnen und Schüler können auf diese Weise näher mit Wirtschaftsunternehmen in Kontakt kommen.

 

Ausrichtung einer jährlichen Jobbörse

Die jährlich stattfindende Jobbörse soll unseren Schülerinnen und Schülern einen Überblick über regionale Ausbildungsberufe geben. Bei dieser Veranstaltung treten Schülerinnen und Schüler direkt mit den Unternehmen in Kontakt. Dazu präsentieren sich Unternehmen, Behörden und Institutionen aus Hannover mit einem Messestand in der Sporthalle. Die Schülerinnen und Schüler haben hier die Möglichkeit, sich über Studiengänge, Ausbildungsplätze und Praktika zu informieren und sich den Unternehmen zu präsentieren.

 

Ausbildungspaten

In Zusammenarbeit mit dem Freiwilligenzentrum Hannover werden unsere Schülerinnen und Schüler von Freiwilligen aus der Wirtschaft bei der Berufsorientierung unterstützt.

Die Patinnen und Paten ermutigen die Jugendlichen und helfen ihnen, ihre Stärken und Fähigkeiten zu entdecken. Sie unterstützen sie, ihren Schulabschluss zu schaffen. In Gesprächen werden Perspektiven für eine mögliche Ausbildung entwickelt, Hilfestellungen bei Bewerbungen gegeben und die jungen Menschen in und durch ihre Ausbildung begleitet. http://www.2013.ausbildungspaten.org/

 

Stellwandbau

Als Beispiel für das produzierende Gewerbe hat die IGS Stöcken den Stellwandbau aus der Anne-Frank-Hauptschule in den Fachbereich übernommen. In diesem Teil des Fachbereiches werden fahrbare Stellwände, die als Pinwände genutzt werden, produziert. Ein mehrschichtiger Aufbau und ein Aluminiumrahmen mit Rollen, der mit Gussteilen aus der schuleigenen Gießerei verstärkt ist, garantiert ein robustes und gebrauchsfähiges Produkt. Die Einzelteile werden von Schülern der Jahrgänge 9 und 10 in Kleingruppen vorbereitet und zusammengesetzt. Die Schülerinnen und Schüler lernen hier das eigenverantwortliche Arbeiten schrittweise kennen und bekommen je nach Fortschritt zusätzliche Aufgaben übertragen. Neben Stellwänden werden auch Bilderrahmen und Vitrinen aus Aluminiumprofilen hergestellt. Die Schülerinnen und Schüler können die Produkte durch eigene Ideen weiterentwickeln und haben so Anteil an der Planung und Herstellung der Produkte.

 

Zusammenarbeit mit dem Jugendzentrum Opa Seemann

Das Jugendzentrum bietet Kindern und Jugendlichen von 10-27 Jahren neben den vielen klassischen Möglichkeiten der Offenen Jugendarbeit wie Billard, Tischtennis, Tischfußball oder Gesellschaftsspielen auch einen Mädchenraum, einen Musikraum, Fernsehraum, sowie einen PC-Raum an.

 

Schulsanitätsdienst

Der Schulsanitätsdienst wird als AG ab der 6. Klasse angeboten. Im Schulsanitätsdienst lernen die Schülerinnen und Schüler die Erstversorgung von Leichtverletzten kennen. Sie werden geschult, wie sie sich im Umgang mit Verletzten verhalten, sie üben die Schockbekämpfung und die Versorgung von kleineren Verletzungen.

Dies soll die eigene Verantwortungsbereitschaft, das Mitgefühl für andere, das Selbstwertgefühl sowie die Eigeninitiative der Schülerinnen und Schüler heranbilden und festigen. Dabei werden Grundlagen in Erster Hilfe vermittelt.

 

Berufsberatung 

Für alle Schülerinnen und Schülern der Klassen 9 und 10 wird einmal im Monat eine Berufsberatung angeboten. Dazu kommt eine Berufsberaterin der Agentur für Arbeit in die Schule. Im 9. Jahrgang nehmen alle Schülerinnen und Schüler an einem ca. 15 minütigen Beratungsgespräch teil. Danach können Termine nach Bedarf wahrgenommen werden.

 

Kooperation mit Berufsbildenden Schulen der Region Hannover

Der 9. und 10. Schuljahrgang vier Berufsfeldern: Metalltechnik, Elektrotechnik, Bautechnik und Holztechnik.

 

BOP - Das Berufsorientierungsprogramm des BMBF

Das Bundeministerium für Bildung und Forschung (BMBF) startete das Programm zur "Förderung der Berufsorientierung in überbetrieblichen und vergleichbaren Bildungsstätten" (BOP) im Jahr 2008.

Das BOP richtet sich an Schülerinnen und Schüler, die einen Abschluss der Sekundarstufe I als höchsten Schulabschluss anstreben. Gefördert werden eine Potenzialanalyse, die in der Regel im 2. Halbjahr der Klasse 7 stattfindet,  und die Werkstatttage in Klasse 8. Während der Potenzialanalyse stellen die Schülerinnen und Schüler zunächst ihre Neigungen und Kompetenzen fest. Danach haben sie bei den Werkstatttagen die Chance, zwei Wochen lang mindestens drei Berufsfelder kennenzulernen. In der Potenzialanalyse werden Personal-, Sozial- und Methodenkompetenz untersucht, Kompetenzen also, die auch im Alltagsleben von Bedeutung sind.

Wahlpflichtkurse

Zurzeit werden im Bereich Arbeit-Wirtschaft-Technik folgende Wahlpflichtkurse angeboten:

- Hauswirtschaft

- Technik/Gießerei

- Textil